Anne Freytag: Nicht weg und nicht da {Rezension}

Dieses Buch hat eine ganze Weile auf meinem SuB gelegen, ehe ich es gelesen habe. Die Bücher von Anne Freytag sind mir zwar schon sehr oft begegnet, jedoch war ich mir nicht sicher ob mir ihre Geschichten gefallen würden. Normalerweise lese ich nicht so häufig Bücher, welche eine traurige Grundstimmung haben. Ich brauche ein Happy End 😉 Jedoch haben mir so viele Leute geschrieben, dass ich „nicht weg und nicht da“ unbedingt lesen muss – und das habe ich nun getan.

Allgemeines zum Buch

  • Titel: Nicht weg und nicht da
  • Autorin: Anne Freytag
  • Verlag: Heyne fliegt
  • Seitenanzahl: ca 476
  • Preis: 30,00 Euro
  • Handlungsort: England (Anfang des 19. Jahrhunderts)

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Darum geht es im Buch

Quelle: Heyne Verlag (hier)

Den Anfang kannst du nicht ändern, das Ende schon

Nach dem Tod ihres Bruders macht Luise einen radikalen Schnitt: Sie trennt sich von ihrem mausgrauen Ich und ihren Haaren. Übrig bleiben drei Millimeter und eine Mauer, hinter die niemand zu blicken vermag. Als Jacob und sie sich begegnen, ist er sofort fasziniert von ihr. Doch Luise hält Abstand. Bis sie an ihrem sechzehnten Geburtstag aus heiterem Himmel eine E-Mail von ihrem toten Bruder bekommt – es ist die erste von vielen. Mit diesen Nachrichten aus der Zwischenwelt und dem verschlossenen Jacob an ihrer Seite gelingt es Luise, inmitten dieser so aufwühlenden wie traurigen Zeit das Glitzern ihres Lebens zu entdecken …

Meine Meinung zum Buch

Was mir an diesem Buch sofort aufgefallen ist, ist der besondere Schreibstil von Anne Freytag. Die Sätze sind sehr kurz und haben mir das Lesen leider etwas erschwert. Ich habe von vielen Leuten gehört, dass ihnen die kurzen Sätze ebenfalls aufgefallen sind und habe auch gelesen, dass die Meinungen über den Stil sehr unterschiedlich ausgefallen sind. Ich gehöre leider zu denen, die nicht so viel mit den Sätzen anfangen konnten. Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich ein großer Fan von langen Sätzen bin und daher wahrscheinlich einen besonderen Fokus auf die kurzen Sätze gelegt habe, da mir diese natürlich sehr ins Auge gestochen sind.

Die Thematik des Buches ist sehr ernst und die Geschichte der Protagonisten sehr mitreißend. Ich finde es wichtig, auch über so ernste Themen wie Selbstmord zu sprechen, denn in vielen Jugendromanen sind die Protagonisten unsterbliche Helden welche am Ende meist gut wegkommen. Die Realität ist natürlich eine andere und es bleibt jeden selbst überlassen, ob er sich mit einer lockeren oder ernsten Geschichte auseinander setzen möchte. Ich habe das Buch gelesen und fand es sehr interessant auch mal so einen Roman zu lesen. Jedoch habe ich festgestellt, dass ich doch lieber lockere Geschichten lese.

Teilweise fand ich die Handlung ein wenig gezogen. Die Protagonisten hingegen fand ich ziemlich interessant, denn Luise und Jakob agierten in den meisten Teilen der Geschichte sehr realistisch. Trotzdem haben mir diese kurzen Sätze leider den Spaß an der Geschichte genommen und es viel mir schwer, die Handlung flüssig zu verfolgen und so richtig in die Geschichte zu kommen.

Trotzdem finde ich „Nicht weg und nicht da“ ziemlich lesenswert und gebe daher 3 Sterne.


Hallo! Vielen Dank, dass du meine Rezension gelesen hast. Ich hoffe, ich konnte dir einen ersten Eindruck vom Buch vermitteln. Hast du es bereits gelesen, liegt es auf deinem SuB oder wartet es auf deiner Wunschliste? Schreib mir doch gerne in den Kommentaren, ich freue mich über einen buchigen Austausch.

[WERBUNG] Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Heyne Verlag zu Verfügung gestellt. Meine Meinung zum Buch bleibt natürlich unverfälscht und vollkommen ehrlich.

Ganz liebe Grüße, Hanna

 

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