Amy Giles: Jetzt ist alles, was wir haben {Rezension}

Auch wenn mein Lieblingsgenre Fantasy ist, lese ich gerne auch mal Bücher mit anderen Thematiken. „Jetzt ist alles, was wir haben“ klang nach so einem Buch. Ich habe es vor einiger Zeit gelesen und war von der Geschichte sehr beeindruckt, darum möchte ich euch das Buch und seine Charaktere gerne vorstellen.

Worum geht es im Buch?

Sei die Beste. Und wenn nötig, sei unsichtbar. Mit diesem Credo hat Hadley McCauley in ihrer Familie gelernt zu überleben. Perfekte Schülerin, perfekte Sportlerin, perfekte Tochter: Nur so kann sie ihren Vater bei Laune halten. Denn hinter der makellosen Fassade der McCauleys verbirgt sich ein hässliches Geheimnis. Um ihre kleine Schwester Lila vor dem unberechenbaren Vater zu schützen, tut Hadley alles. Doch dann tritt Charlie Simmons in ihr Leben und zwischen den beiden entwickelt sich eine verzweifelt-intensive Beziehung.

Quelle: https://www.randomhouse.de/Buch/Jetzt-ist-alles-was-wir-haben/Amy-Giles/cbj-Jugendbuecher/e505213.rhd

Bewertung

Am Anfang war ich von der Erzählweise etwas verwirrt. Es gab einige Zeitsprünge und dementsprechend eine Menge Fragen. Jedoch haben sich diese Lücken stückchenweise im Laufe der Geschichte ergeben und ich habe die steigende Spannung sehr genossen. Die Geschichte von Hadley ist bewegend, überzeugend und sehr emotional. Sie ist eine starke Protagonistin die versucht, einen Weg aus dem Teufelskreis in ihrer Familie zu finden. Hadley hat eine wunderbare kleine Schwester, die mir wirklich sehr ans Herz gewachsen ist. Allerdings hat Hadley keine behütete Kindheit, den ihr Vater wird ihr gegenüber häufig gewaltätig. Diese Szenen sind sehr bewegend geschrieben und haben mich sofort mitgenommen.

Auch die Beziehung zwischen Hadley und Charlie hat mich sehr berührt. Hadley versucht immer perfekt zu sein und den äußeren Schein einer perfekten Familie zu bewahren. Ohne Charlie hätte sie wohl nicht die Kraft gehabt, das alles durchzustehen. Der Scheibstil der Autorin passt perfekt zu der Thematik des Buches. Die Beziehung zwischen Hadley und ihrem Vater ist so verworren, dass der kühle Stil der Autorin den Kontrast noch mehr verdeutlicht.

Ich habe bisher noch kein Buch gelesen, was der Thematik von „Jetzt ist alles, was wir haben“ nahgekommen wäre. Auch wenn ich dadurch keinen Vergleich zu anderen Büchern ziehen kann, bin ich mir sicher, dass der Roman von Amy Giles ein herausragender Vertreter solcher Bücher ist. Es hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen und ich hoffe, dass wir noch viele Bücher von der Autorin lesen werden.

5 Sterne


Vielen Dank, dass du meine Rezension gelesen hast. Kennt du das Buch bereits oder überlegst es zu lesen? Schreib mir doch gerne einen Kommentar, ich freue mich immer sehr über Anregungen und Feedback

Ganz liebe Grüße, Hanna


Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom cbj Verlag zugesendet. Dadurch fällt dieser Beitrag in die Kategorie „Werbung“. Meine Meinung bleibt natürlich unverfälscht und ehrlich.

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